Das Un Sichtbare Auge Der Macht Zum Panoptismus Bei Michel Foucault PDF Books

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Das Un Sichtbare Auge Der Macht Zum Panoptismus Bei Michel Foucault

Das Un Sichtbare Auge Der Macht Zum Panoptismus Bei Michel Foucault
Author: Elisabeth Esch
Publisher: GRIN Verlag
ISBN: 3656352917
Size: 74.36 MB
Format: PDF
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Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Sozialwissenschaften allgemein, Note: 1,3, Universität zu Köln (Institut für vergleichende Bildungsforschung und Sozialwissenschaften (Institut II) ), Veranstaltung: Perspektiven des interaktionistischen Konstruktivismus, Sprache: Deutsch, Abstract: Jeder kennt es: man läuft durch den Supermarkt und wird von neugierigen Kameras aufgezeichnet, wobei sie immer unscheinbarer, aber deswegen nicht minder präsent werden.Da sich jeder dieser Überwachung bewusst ist, passt man in der Regel sein Verhaltenan und stiehlt beispielsweise keine Ware. Michel Foucault erläutert in seinemWerk „Überwachen und Strafen – Die Geburt des Gefängnisses“ das Phänomen desÜberwachens, wobei der Beobachtete zwar immer damit rechnet kontrolliert zu werden,aber den Beobachtenden selber nicht ausmachen kann. Er bezeichnet diese neue Form von Macht, die auf einer lückenlosen Überwachung beruht, als Panoptismus.Diese Bezeichnung lehnt sich an der von Jeremy Bentham entwickelten Idee des Panopticons an,welches die architektonische Ausgestaltung einer Disziplinargesellschaft ist, in derdurch hierarchische Überwachung, Sanktion und Prüfung die Mitglieder einer Gesellschaftkontrolliert werden. Die vorliegende Arbeit wird sich expliziter mit dem Panoptismus bei Foucault beschäftigen,indem zunächst das Vorgehen einer Quarantäne bei einer Pestepidemie erläutertwird, wobei zum ersten Mal eine allumfassende Überwachung der Bevölkerungstattfindet. Daraufhin wird sowohl auf die Architektur als auch auf die Wirkungsweise von Benthams Modell des Panopticons eingegangen, welches die Utopie eines perfekten Gefängnisses darstellt. Im Anschluss daran wird das besondere Machtphänomen des Panopticons umrissen, das auf dem allsehenden Aufseher beruht. Weiterhin werden die Vor- und Nachteile, die das Panopticon bietet, gegeneinander abgewogen. Zum Schluss wird geprüft, ob es einen Panoptismus in unserer heutigen Gesellschaft gibt, was aufgrund der vielen Überwachungsmöglichkeiten naheliegend erscheint. In diesem Zusammenhang wird das gegenwärtige Forschungsprojekt „Indect“ dargestellt, welches eine lückenlose Überwachung und Kontrolle aller Individuen zum Ziel hat.
Das (un)sichtbare Auge der Macht - Zum Panoptismus bei Michel Foucault
Language: de
Pages: 23
Authors: Elisabeth Esch
Categories: Social Science
Type: BOOK - Published: 2013-01-16 - Publisher: GRIN Verlag
Studienarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Sozialwissenschaften allgemein, Note: 1,3, Universität zu Köln (Institut für vergleichende Bildungsforschung und Sozialwissenschaften (Institut II) ), Veranstaltung: Perspektiven des interaktionistischen Konstruktivismus, Sprache: Deutsch, Abstract: Jeder kennt es: man läuft durch den Supermarkt und wird von neugierigen Kameras aufgezeichnet, wobei sie immer unscheinbarer, aber deswegen nicht minder präsent werden.Da sich jeder dieser Überwachung bewusst ist, passt man in der Regel sein Verhaltenan und stiehlt beispielsweise keine Ware. Michel Foucault erläutert in seinemWerk „Überwachen und Strafen – Die Geburt des Gefängnisses“ das Phänomen desÜberwachens, wobei der Beobachtete zwar immer damit rechnet kontrolliert zu werden,aber den Beobachtenden selber nicht ausmachen kann. Er bezeichnet diese neue Form von Macht, die auf einer lückenlosen Überwachung beruht, als Panoptismus.Diese Bezeichnung lehnt sich an der von Jeremy Bentham entwickelten Idee des Panopticons an,welches die architektonische Ausgestaltung einer Disziplinargesellschaft ist, in derdurch hierarchische Überwachung, Sanktion und Prüfung die Mitglieder einer Gesellschaftkontrolliert werden. Die vorliegende Arbeit wird sich expliziter mit dem Panoptismus bei Foucault beschäftigen,indem zunächst das Vorgehen einer Quarantäne bei einer Pestepidemie erläutertwird, wobei zum ersten Mal eine allumfassende Überwachung der Bevölkerungstattfindet. Daraufhin wird sowohl auf die Architektur als auch auf die Wirkungsweise von Benthams Modell des Panopticons eingegangen, welches die
Foucault 'Überwachen und Strafen'. Eine Analyse
Language: de
Pages: 16
Authors: Philipp-Henning v.Bruchhausen
Categories: Political Science
Type: BOOK - Published: 2004-11-16 - Publisher: GRIN Verlag
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 1, Ludwig-Maximilians-Universität München, 4 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Es wird immer wieder gerne kolportiert, daß das Sterben auf den modernen Schlachtfeldern eine anonymisierte Sache sei; was Duelle Mann gegen Mann angeht mag das zutreffen, ansonsten verhält es sich eher umgekehrt : Während früher der siegreiche Heerhaufen die Verluste des Unterlegenen anhand abgeschlagener Köpfe oder sonstiger Teile einfach hochschätzte, zählt man heute schlicht die Zahl der eingesammelten Hundemarken, die jeder Soldat um den Hals, oder im Falle der Erfahreneren im Stiefel trägt. Auf dieser findet sich eine Registriernummer, zu der im meist weit entfernten Hauptquartier eine Akte gehört, in der sich neben Name, Rang und Alter auch andere Daten, wie Herkunft, Schulbildung, medizinische Daten und die Einschätzungen der bisherigen Instrukteure befinden. Also eine weitgehend komplette Vita. Von Anonymität kann gar keine Rede sein, hinter den uniformierten Massen befindet sich ein gewaltiger bürokratischer Apparat, der alle notwendigen Informationen über sein Millionenheer besitzt, beginnend von der Geburt eines jeden Soldaten an. Nun, was hat die Militärbürokratie mit Michel Foucaults Überwachen und Strafen zu tun, daß sich der Geburt des Gefängnisses widmet ? Auf den ersten Blick wenig,
Zu Foucaults
Language: de
Pages: 15
Authors: Sonja Uhl
Categories: Social Science
Type: BOOK - Published: 2010-12-17 - Publisher: GRIN Verlag
Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Soziologie - Recht, Kriminalität abw. Verhalten, Note: 1, 7, Leopold-Franzens-Universität Innsbruck (Institut für Soziologie ), Sprache: Deutsch, Abstract: 1.Einleitung Der Strafvollzug ist ein Thema, das nie an Aktualität verliert. Auch heute noch fehlt es nicht an Diskussionen über die Situation der Gefangenen im Strafvollzug und dessen Qualität. Während es in einigen Ländern noch die Todesstrafe gibt, wird die Bestrafung in Europa vor allem durch Gefängnisstrafe vollzogen. Damit hat sich die Art der Bestrafung in den letzten dreihundert Jahren grundlegend verändert. Während Ende des 17. Jahrhunderts die Bestrafung aus öffentlicher Folter und Marter sowie Hinrichtungen bestand, bei denen der Körper des Verbrecher zur Schau gestellt wurde, kam es gegen Anfang des 18. Jahrhunderts zur entscheidenden Wende im Strafvollzug. Heute spielt sich der Akt des "Strafens" hinter verschlossenen Türen ab. das zwanghafte, körperliche, isolierende und verheimlichende Modell der Strafgewalt das repräsentative, szenische, zeichenhafte, öffentliche und kollektive Modell verdrängt?"3 2. Das Fest der Martern Überwachen und Strafen beginnt mit der Schilderung einer grausamen Todesmarter, der öffentlichen Hinrichtung von Francios Damien, der verurteilt wurde, weil er ein (erfolgloses) Attentat auf Ludwig XV. verübt hatte. 4 Er wurde brutal gefoltert und vor einer Menschenmenge gevierteilt. Im Mittelalter und
Der Panoptismus in Michel Foucaults Werk
Language: de
Pages: 28
Authors: Nico Ernstberger
Categories: Social Science
Type: BOOK - Published: 2007 - Publisher: GRIN Verlag
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 1,3, Universitat Regensburg (Politikwissenschaft), Veranstaltung: Hauptseminar, 14 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Der Panoptismus erscheint in 'Uberwachen und Strafen' als wichtiger Gesichtspunkt, da der Autor beschreibt, wie sich die Techniken der Einschliessung andern, um eine ausgiebigere Beobachtung des Eingeschlossenen zu gestatten. Das Problem, gleichzeitig ein Hochstmass an Schutz und ein Maximum an Beobachtung zu garantieren findet eine architektonische Losung., Abstract: In Uberwachen und Strafen" wird die Genealogie des modernen Individuums als eines fugsamen und stummen Korpers und einer normativen Sozialwissenschaft aufgezeigt. Im Buch selbst heisst es: Thema dieses Buches ist eine Korrelationsgeschichte der modernen Seele und einer neuen Richtgewalt. Eine Genealogie des heutigen Wissenschaft/Justiz-Komplexes, in welchem die Strafgewalt ihre Stutzen, ihre Rechtfertigungen und ihre Regeln findet, ihre Wirkungen ausweitet und ihre ungeheure Einzigartigkeit maskiert"3. In Uberwachen und Strafen" schlagt Foucault vor, Bestrafung und Gefangnisse als eine komplexe gesellschaftliche Funktion und nicht bloss als eine Reihe von Unterdruckungsmechanismen aufzufassen. Er will anhand des Gefangnisses die Entwicklung einer spezifischen Machttechnik herausarbeiten4. Meine Hausarbeit beschaftigt sich aufgrund der Komplexitat und der verschiedenen Aspekte des Buches nur mit einem kleinen Ausschnitt. Mein Hauptaugenmerk gilt der Analyse des Foucaultschen Panoptismus
Absurde Angst - Narrationen der Sicherheitsgesellschaft
Language: de
Pages: 666
Authors: Katharina Eisch-Angus
Categories: Social Science
Type: BOOK - Published: 2018-08-06 - Publisher: Springer-Verlag
Mit Vehemenz durchdringen die Anforderungen der Sicherheit die Begegnungsräume von Nachbarschaft und Community. Im Fluss alltäglicher Kommunikation perpetuieren sie Verunsicherung, Krise und Angst; zwischen Ermächtigung und Kontrolle, Fiktion und Realität macht sich Absurdität breit. Im ethnografischen Mitgehen entfaltet die Studie, wie subjektive Erfahrungen und gesellschaftliche Mythologien im gelebten Alltag ineinandergreifen und in einem Spannungsfeld von intimer Verletzlichkeit und Terror die Transformationen zur Sicherheitsgesellschaft vorantreiben. Der Inhalt- Zugänge zu einem liminalen Forschungsraum- Übergänge und Schilderräume- Baustellen. Zur Geschichte der Sicherheitsregime- Die Verunsicherung des Gesprächsanfangs- Innenräume der Nachbarschaft- Angst und Alltagserzählen- Einbruch und Erfahrung- Die absurde Welt der Sicherheit Die ZielgruppenFachpublikum aus den Kultur-, Sozial- und Gesellschaftswissenschaften und die interessierte Öffentlichkeit. Die AutorinKatharina Eisch-Angus ist Professorin am Institut für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie der Universität Graz.
Das Laokoon-Paradigma
Language: de
Pages: 633
Authors: Inge Baxmann, Michael Franz, Wolfgang Schäffner
Categories: Literary Criticism
Type: BOOK - Published: 2015-03-30 - Publisher: Walter de Gruyter GmbH & Co KG
Das vorliegende Buch unternimmt weder eine transhistorische Rekonstruktion semiotischer Theoreme noch den Versuch ihrer Aktualisierung. Vielmehr will es den paradigmatischen Status von Lessings "Laokoon" für eine Diskursgeschichte des Zeichens im 18. Jahrhundert herausarbeiten. Obgleich Lessing selbst es dezidiert ablehnt, von nicht-künstlerischen Zeichenpraktiken zu handeln, sind seine Reflexionen nicht auf das Gebiet der Künste zu beschränken. Intuition, Illusion, Evidenz oder das "bequeme Verhältnis" von Bezeichnendem und Bezeichnetem sind vielmehr Effekte, die auch von Wissenschaften und sozialen Praktiken angestrebt werden. Da es im "Laokoon" nicht nur um die semiotischen Qualitäten und Ökonomien von Bild und Text, um das Nebeneinander und Nacheinander der Zeichen geht, sondern auch um die Geschwindigkeit, Steuerung und Optimierung von Zeichenprozessen, hat Lessings Text Indiziencharakter für fundamentale Problemstellungen, die etwa auch in den Bereichen von Regierungskünsten und Logik nach Lösungen verlangen. Gerade eine Lektüre des "Laokoon", die "in dem, was gesagt worden ist, keinen Rest und keinen Überschuß, sondern nur das Faktum seines historischen Erscheinens voraussetzt", erlaubt Analysen, die ein Laokoon-Paradigma in seinen historischen Schichten freilegen: seine Möglichkeitsbedingungen, seine konkrete Entfaltung und seine Transformation im Feld der "Anthropologie".
Die Disziplinargesellschaft bei Michel Foucault
Language: de
Pages: 28
Authors: Sebastian Feyock
Categories: Literary Criticism
Type: BOOK - Published: 2008 - Publisher: GRIN Verlag
Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Politik - Politische Theorie und Ideengeschichte, Note: 1,7, Ernst-Moritz-Arndt-Universitat Greifswald (Institut fur Politikwissenschaft), 10 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Kommentar des Dozenten: - sehr schone Darstellung/Zusammenfassung - deutlich wird ein sehr gutes Verstandnis der der diskutierten Texte - auch sprachlich sehr schon, Abstract: Michel Foucault beschreibt in Uberwachen und Strafen" eine Genealogie der Diszip-linen und Einschliessungsmilieus, an deren Ende der Panoptismus als Gesellschafts-modell steht. Der Panoptismus, basierend auf dem von Jeremy Bentham entwickel-ten architektonischen Modell des Panopticons, beschreibt einen allumfassenden U-berwachungsstaat. Eine unsichtbare Macht sammelt ein Wissen uber den kompletten Gesellschaftskorper an. In den 1980er Jahren entsteht jedoch eine Gegentheorie, welche die Krise aller Einschliessungsmilieus proklamiert. Der den Disziplinen nach-folgende Gesellschaftsentwurf ist einer der Kontrollgesellschaften. Techniken des Selbst treten in den Vordergrund. Primar ist nicht mehr die Orientierung an einer sta-tischen Norm, sondern vielmehr an einer dynamischen. Produktivitat wird nicht mehr durch Arbeitsteilung, sondern durch Wettbewerb gefordert. Michel Foucault describes a genealogy of disciplines and milieus of inclusion in his book " Supervise and Punish." The end of this development is marked by the panop-tism as a model of society. The panoptism based on the architectural model of the panopticon, developed by
Michel Foucaults Panoptismus und ein vergleichender Blick auf die Gesellschaften
Language: de
Pages: 17
Authors: Laura Bogdanow
Categories: Social Science
Type: BOOK - Published: 2020-04-01 - Publisher: GRIN Verlag
Akademische Arbeit aus dem Jahr 2018 im Fachbereich Soziologie - Klassiker und Theorierichtungen, Note: 1,8, Technische Universität Chemnitz (Fakultät für Human- und Sozialwissenschaften), Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit befasst sich mit Michel Foucaults Panoptismus und der Ausübung von Macht in Form von Überwachung und Kontrolle. Besonders wichtig sind dabei die Fragen, inwieweit Foucaults Gedanken mit der heutigen Zeit vereinbar sind und wie sich im Laufe der Zeit die Ausübung von Macht in der Gesellschaft gewandelt hat und vielleicht auch zukünftig ändern wird. Besonders letzteres soll mit einem Blick auf Foucaults beschriebene Gesellschaft im 18. Jahrhundert, der Gesellschaft im 21. Jahrhundert, in der wir heute leben, und einer zukünftigen Gesellschaft geklärt werden. Was hat sich verändert und was wird sich verändern? Unumstritten äußert Foucault zeitlose Gedanken, liefert aber mit seinem Werk „Überwachen und Strafen“ einen Idealtypus einer Gesellschaft und ein neues Ideal der Macht, anhand dessen die Auswirkungen von Überwachung und Sanktionen beobachtet werden können. Die Disziplinargesellschaft aus Foucaults Texten, auch die heutige Gesellschaft mit all ihren technischen, wissenschaftlichen und politischen Errungenschaften soll genauer betrachtet und auf Gemeinsamkeiten, vielleicht auch Unterschiede untersucht werden. Besonders spannend wird dann ein Ausblick auf die zukünftige Gesellschaft. Dabei kann kein vorhersagender Charakter eingenommen werden,
Das Büro als
Language: de
Pages: 17
Authors: Noemi Haderlein
Categories: Language Arts & Disciplines
Type: BOOK - Published: 2014-10-29 - Publisher: GRIN Verlag
Studienarbeit aus dem Jahr 2014 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Theorien, Modelle, Begriffe, Note: 1,2, Bauhaus-Universität Weimar (Medien), Veranstaltung: Technologien des Selbst, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Gedanke des »allsehenden« Wächters findet sich in dem Kunstwort des Panopticon (latinisiert und eingedeutscht als Panoptikum) von Jeremy Bentham wieder, mit dem er seinen Gefängnisentwurf von einem perfekt-überwachten Gefängnis oder Anstalt beschreibt. Michel Foucault übernimmt 1975 in seinem Werk »Überwachen und Strafen« dieses Modell und weitet den Gedanken des »Alles-sehenden-Prinzips« in sein theoretisches Konzept des »Panoptismus« aus. Der Charakter des Panoptismus, wie er von Foucault geprägt wird, erhält immer wieder eine Renaissance, wenn es um den Gegenstand der Überwachung oder grenzenlose Beobachtung geht und damit ein Eingriff in jegliche Privatheit erfolgt. Nach dem Aufdecken der Tätigkeit des Stasi-Regimes und im Zuge der aktuellen Berichte von Edward Snowden und Wikileaks ist die Aktualität des Panoptismus progressiver denn je. Wir gehen davon aus, dass das Spielwerk des Panoptismus eine latente, aber einflussreiche Rolle in gesellschaftlichen Zuständen einnimmt. Dabei stellt sich die Frage, welche sozialen Bereiche neben dem Gefängnis und der Anstalt, die von Foucault beschrieben werden, ebenso von Formen des Panoptismus bestimmt werden. Da die Arbeitswelt einen bedeutenden Faktor in unserer westlich-kapitalistischen und industriellen Welt
Versicherung oder Verbesserung. Grundgedanken panoptischer Strukturen in der aktuellen Versicherungsbranche
Language: de
Pages: 20
Authors: Max Bendel
Categories: Social Science
Type: BOOK - Published: 2019-07-09 - Publisher: GRIN Verlag
Studienarbeit aus dem Jahr 2019 im Fachbereich BWL - Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Note: 1,3, Leuphana Universität Lüneburg (Wissenschaft lehrt Verstehen), Veranstaltung: Medienbrüche und Technikwandel, Sprache: Deutsch, Abstract: Die folgend Arbeit befasst sich mit verhaltensändernden Maßnahmen in der Versicherungsbranche. Überwachung, Kontrolle und Macht sind Themen, mit denen sich bereits Mitte des vergangenen Jahrhunderts Michel Foucault beschäftigt hat und die heute aktueller denn je erscheinen. Die Digitalisierung ermöglicht eine umfassendere Überwachung und Kontrolle der teilnehmenden Bevölkerung, als es für die meisten auch nur vorstellbar ist. Durch permanente Datenerhebung und mit geschickten Anreizsystemen versuchen große Versicherungsunternehmen das Verhalten ihrer Kunden zu beeinflussen. Dies kann positive Auswirkungen für beide Seiten haben, Versicherern winkt ein riesiges Potenzial Kosten einzusparen, während sich die Kunden zum Beispiel gesünder ernähren, sich mehr bewegen, oder aufmerksamer und zurückhaltender im Straßenverkehr fortbewegen. Neben diesen positiven Aspekten gilt es auch die weiteren gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Auswirkungen anhand von konkreten Beispielen in der Versicherungsbranche näher zu beleuchten. In diesem Zusammenhang soll insbesondere der Frage nachgegangen werden, ob man bei den aktuellen Entwicklungen finanzieller Anreizsysteme der Versicherer, von den Grundgedanken panoptischer Strukturen, also manipulativer systemischer Überwachung sprechen kann. Die Risikooptimierung der Versicherungsunternehmen erfolgt weniger durch Anpassung der Rahmenbedingungen, oder der Aufklärung der